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Crowdfunding – Geld für gute Ideen

von am 22. Juni 2012 in OPO Über OPO Oeschger gut zu wissen

Gute Ideen sind kostenlos. Gute Ideen zu verwirklichen, das hingegen kann ganz schön ins Geld gehen. Und so schieben Sie vielleicht seit Jahren Ihr Vorhaben, ein spezielles Möbel zu erstellen, unangegangen vor sich her.  Denn die innere Stimme triezt sie ständig: Und woher bitteschön nimmst du das Geld, um dein revolutionäres Regal und deine ach so formvollendete Lounge-Ausstattung zu realisieren?

Mit der Finanzierung steht und fällt denn so manch ein kreatives Projekt. Denn nicht jedem ist es vergönnt, über ein dickes Bankkonto zu verfügen. Und genau hier setzen die Crowdfunding-Plattformen an, welche in den letzten Jahren im Internet entstanden sind.

www.kickstarter.com

 

Viele kleine Beiträge werden zu einem grossen

Crowdfunding ist eine alternative Finanzierungsform. Ursprünglich lanciert, um Projekte von Künstlern, Musikern oder Theaterschaffenden monetär zu unterstützen, greifen immer mehr auch Startups und kreative Handwerker auf die „Schwarmfinanzierung“ zurück, um ihre Vorhaben in die Gänge zu bringen.

Und so funktionierts: Wer eine gute Idee hat, beispielsweise für ein revolutionäres Regal oder eine formvollendete Lounge-Ausstattung, der präsentiert diese via Internet – eben: auf Crowdfunding-Plattformen – einer breiten Masse, die das Projekt in der Folge mit (kleinen) Beiträgen finanziert. Als Gegenleistung erhält der Investor in der Regel ein kleines Dankeschön.

www.inkubato.com

 

Realisierung erst bei Erreichen eines Mindestbetrages

Einen Haken allerdings hat das Ganze. Der kreative Kopf mit der guten Idee muss eine Mindestfinanzierungssumme angeben, zu der er das Projekt – in unserem Falle das revolutionäre Regal oder die formvollendete Lounge-Ausstattung – in Angriff nehmen kann. Kommt das Geld im Rahmen der zeitlich beschränkten Crowdfunding-Aktion nicht zusammen, fliessen die bereits eingegangenen Zahlungen automatisch wieder an die entsprechenden Spender zurück. Es gilt das Prinzip „alles oder nichts“.

Für den Ideengeber bietet Crowdfunding also zugleich die Möglichkeit, auf einfache und günstige Art und Weise eine erste Marktabklärung anzustellen, ob sein Produkt überhaupt einem breiten Bedürfnis entspricht.

Wird die gewünschte Summe erreicht, gehen in der Regel 5 bis 10 Prozent des überwiesenen Betrages als Kommission an die Crowdfunding-Plattform.

Mittlerweile gibt es über ein Dutzend (auch deutschsprachige) Plattformen, die sich dem Thema Crowdfunding verschrieben haben. Die bekanntesten sind „Kickstarter“ und „Crowdfunding“.

mysherpas.com

 

Hier eine Linkliste der bekanntesten Crowdfunding-Plattformen im Internet:

Wir haben hier bewusst sowohl auf Unternehmen spezialisierte Plattformen gelistet als auch solche, die eher die kunstschaffende Ecke abdecken. Denn nebst dem Kriterium, welche Gebühren bei einer allfällig erfolgreich abgeschlossenen Aktion anfallen, können auch Reichweite und eine möglichst breite Palette an Projekten für den Erfolg Ihres Vorhabens ausschlaggebend sein.

 

Haben Sie vielleicht bereits Erfahrungen mit der Schwarm-Finanzierung gemacht? Teilen Sie uns Ihre Ein- und Ansichten in einem Kommentar mit – wir sind gespannt!

 

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